Auch wenn ich es nicht mehr hören kann…
….hier ist ein “hach” fällig, aber sowas von!
Seit vor ein paar Tagen ein neues Lied in meine Playlist gewandert ist, ist es, als sei es nie weggewesen.
Jaja, ohne Link ist das ein wenig, als würden Blinde über Farbe reden, daher hier das betreffende Stück Musikgut: 
“Du pathetisches Weichei” höre ich es jetzt rumoren, aber meine Güte, lässt sich nicht jeder gerne mal gefühlssellig einlullen? Hat nicht jeder Lieder, die wie eine Beleuchtung des Innenlebens sind?
Ich finde das Lied einfach schön, passend und ja, von mir aus, pathetisch. Aber komischerweise habe ich mir gerade über das Thema “Heimat” in letzter Zeit viele Gedanken gemacht. Heimat ist für jeden etwas anderes, ruft ein anderes Gefühl hervor, kann etwas anderes bedeuten.
Für den einen sind es “die eigenen vier Wände”, für den anderen sind es vergilbte Photos der Kindheit, die noch durchs Hirn wabern, für wieder andere ist es das Elternhaus mit seinen in die Jahre gekommenen Bewohnern, der Duft von Mutters Eintopf und Papas fluchende Stimme aus dem Hobbykeller. Und für einige ist Heimat nur ein Gefühl, das von Geborgenheit und Vertrautheit über ein Zugehörigkeitsgefühl bis zu einem Ursprungsgedanken alles ausdrückt, dazu eine Prise Wehmut, ein paar mehr oder weniger gut verheilte Wunden und viele Erinnerungen.
Jetzt schreibe ich hier ja fast ein Kochrezept für einen Heimatkuchen und das in einem Musikblog, wie unpassend! Dann eben noch schnell ein paar lobende Worte für die Charmante Frau Depenbusch, die mit ihrer schönen, unaufdringlichen, aber intensiven Stimme in meinen Augen ein wunderschönes Lied geschrieben undgesungen hat Hut ab und willkommen in meiner Heimat!